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UHRWERK

Uhrmacher/in

Beschreibung

Nachdem alle Bestandteile des Uhrwerks hergestellt sind, setzen die Uhrmacher/innen die verschiedenen Elemente zusammen, so dass die Uhr korrekt funktioniert. Dank ihren Kompetenzen in der Mikromechanik fertigen und warten sie ihre Werkzeuge und die Grundausrüstung selbst.

Uhrmacher/innen montieren Uhren jeglicher Art, setzen Zeiger und Zifferblätter auf, bauen das Uhrgehäuse zusammen, nehmen die notwendigen Einstellungen vor und stellen die Uhr damit fertig. Sie führen mit den geeigneten Messinstrumenten und -geräten die funktionelle und ästhetische Schlusskontrolle des Uhrwerks und der Ausstattung (Habillage) durch. Im Kundendienst analysieren sie Funktionsstörungen, Fehler und ästhetische Mängel und führen die erforderlichen Reparatur- und Servicearbeiten an Uhrwerken und Ausstattung (Habillage) durch. Uhrmacher/innen nehmen zudem Kontrollen und Tests in Labors vor.

Es stehen zwei Schwerpunkte zur Auswahl:

Rhabillage
Uhrmacher/innen mit Schwerpunkt Rhabillage warten und reparieren Uhren und/oder Pendeluhren. Dank ihren vertieften Kompetenzen in der Mikromechanik stellen sie die dazu erforderlichen Einzelteile selbst her.

Industrielle Methoden
Uhrmacher/innen mit Schwerpunkt Industrielle Methoden analysieren Produktionsprozesse mit statistischen oder methodologischen Instrumenten, um Verbesserungsmöglichkeiten vorzuschlagen.

Eine Lehrstelle suchen

23 offene Lehrstellen für diesen Beruf

			

Ausbildung und Abschluss

4 Jahre vollzeitschulische oder duale Ausbildung (Schule und Lehrbetrieb)
Abschluss: Uhrmacher EFZ / Uhrmacherin EFZ

Voraussetzungen

  • Erfolgreich abgeschlossene obligatorische Schulzeit
  • Aufnahmeprüfung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule

Anforderungen

  • Gutes Sehvermögen
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Logisches und methodisches Denken
  • Analytisches Denken und Kombinationsgabe
  • Manuelle Geschicklichkeit
  • Interesse für die Mikromechanik
  • Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit
  • Interesse für die Uhrenbranche

Berufsaussichten

Uhrmacher/innen haben in verschiedenen Sektoren des Betriebs (Labor, Produktion …) gute Berufsaussichten. Zudem können sie mit zunehmender Erfahrung verantwortungsvolle Positionen übernehmen und im Kundendienst von Unternehmen oder Läden in der Schweiz und im Ausland tätig werden.

Weiterbildung

Ausgebildeten Uhrmachern und Uhrmacherinnen bieten sich zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten an den verschiedenen Höheren Fachschulen (HF) und Fachhochschulen (FH) der Westschweiz. Für den Zugang zu den FH ist eine Berufsmaturität erforderlich.

Beispiele von Weiterbildungen:

  • Techniker/in Mikrotechnik HF
  • Mikrotechnikingenieur/in FH

Adressen der Berufsschulen

Nützliche Adressen

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