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Profi-Tipps

Beschreibung

Wir haben eine Personalverantwortliche befragt, die auf die Rekrutierung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spezialisiert ist. Sie gibt dir Tipps zu den Ausbildungswegen, dem Bewerbungsdossier oder auch zur Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs. Sie helfen dir, dich optimal auf die Zeit nach der obligatorischen Schule vorzubereiten.

Deinen Weg wählen

Habe ich mich für den richtigen Beruf entschieden?

Schnupperlehren

1

Eine Schnupperlehre ist ein ausgezeichnetes Mittel, um den beruflichen Alltag und das Leben in einem Unternehmen kennenzulernen und zu überprüfen, ob die eigenen Vorstellungen mit den tatsächlichen Gegebenheiten und den persönlichen Fähigkeiten übereinstimmen. Es lohnt sich, mehrere Schnupperlehren in verschiedenen Unternehmen zu absolvieren.

Wo findet man einen Platz für eine Schnupperlehre?

2 Webseiten konsultieren, die Praktikumsplätze anbieten Unternehmen in der Nähe deines Wohnortes kontaktieren Das persönliche Netzwerke nutzen (Eltern, Familie, Freunde und Freundinnen …)

Zusätzliche Tipps

+ o Klischees beiseite lassen: Alle Berufe stehen sowohl Frauen als auch Männern offen. An Tagen der offenen Tür von Berufsschulen teilnehmen. Berufsmessen besuchen, wenn nötig mehrmals. Lernenden, die du bereits kennst oder neu kennenlernst, Fragen stellen.

Schule oder Lehre?

2- bis 4-jährige Lehre

1 Die Lehre bietet:
eine theoretische und praktische Ausbildung
eine Integration in die Arbeitswelt
eine berufliche Erfahrung
Was kommt nach dem EFZ?
weitere Laufbahn im Unternehmen
ein Studium an einer HF
die Berufsmatura, die ein Studium an einer Universität oder einer FH ermöglicht

Kurzzeitgymnasium (3 Jahre)

2 Der schulische Weg bietet:
eine allgemeine und theoretische Bildung
Zugang zu den Ausbildungen der tertiären Stufe
Was kommt nach dem Gymnasium?
Universität
Vorbereitungsjahr, das Zugang zu einer FH bietet

Ausbildung an einer Berufsschule oder im Betrieb?

Ausbildung an einer Berufsschule

1 Kontinuität nach der obligatorischen Schule Ausbildung in einem Kreis von gleichaltrigen Jugendlichen Ständige Betreuung

Lehre im Betrieb

2 Berufliche Erfahrung Betreuung durch Erwachsene Autonomie Erster Lohn

Bewerbungen schreiben

Welche Form muss der Brief haben?

Adresse und Datum

1

Inhalt

2

Grussformel und Unterschrift

3

Zusätzliche Tipps

+ Deinen Brief an das jeweilige Unternehmen anpassen Den Brief selbst und mit eigenen Worten schreiben Den Brief lesen und auf Rechtschreibefehler überprüfen lassen

Was muss der Inhalt umfassen?

Einleitung

A

Wo hast du das Inserat gesehen und weshalb interessiert es dich?

Du

B

Dein Lebenslauf, deine Hobbys, was dich persönlich ausmacht

Das Unternehmen und du

C

Dein Interesse für den Beruf und am Unternehmen ebenso wie deine Erwartungen (Gespräch, Schnupperlehre …)

Beilagen

+ Lebenslauf Motivationsschreiben Bewertungen von Schnupperlehren / Praktika Zeugnis

Welchen Ton solltest du in deinem Brief verwenden?

Gegenüber dem Arbeitgeber

1 Höflichkeitsform (Sie) Auf eine sorgfältige Sprache und die Rechtschreibung achten

An wen adressieren

2 Per Post oder E-Mail an die zuständige Person o Wenn du nicht sicher bist, wer die zuständige Kontaktperson ist, dann rufe im Unternehmen an, um dich zu erkundigen.

Das Bewerbungsgespräch

Wie bereitest du dich vor?

Das Gespräch

1 Informiere dich über das Unternehmen Organisiere dich: Wie kommst zu hin, um welche Zeit und mit wem hast du das Gespräch?

Deine Kleidung

2 Nüchtern, aber übertreibe es nicht: Du musst dich wohlfühlen. Angepasst an das berufliche Umfeld.

Wie läuft das Gespräch ab?

Timing

1 Sei frühzeitig da oder schalte den Computer rechtzeitig ein, wenn das Gespräch per Video-Konferenz stattfindet. Ein Gespräch dauert durchschnittlich 20 bis 30 Minuten.

Stell dich vor

2 Wer bist du? Wo lebst du (Ort, Familie)? Was tust du (Schule, Sport, Hobbys)?

Deine Motivation

3 Warum dieser Beruf? Warum dieses Unternehmen? Was motiviert dich?

Zusätzliche Tipps

+ Bereite das Gespräch vor, schreibe es auf und/oder übe es (alleine oder mit einer anderen Person). Bereite mindestens 2 bis 3 Fragen zum Unternehmen vor (Beispiele: Wie viele Lernende gibt es dort? Wie gross ist das Team?)

Was tun nach dem Gespräch?

Tag nach dem Gespräch

1 Du kannst eine E-Mail schreiben, dein Interesse nochmals bekräftigen und dich für das Gespräch bedanken.

Nach Ablauf der vereinbarten Antwortfrist

2 … oder nach 4 Wochen (wenn keine Frist vereinbart wurde) kannst du die Kontaktperson anrufen und nachfragen.

Zusätzliche Tipps

+ Sie geduldig! Es nützt nichts, das Unternehmen ständig anzurufen. Bewirb dich weiter und führe weitere Gespräche, solange du keine positive Antwort hast.

Der Standpunkt der Personalverantwortlichen

Worauf achtet ein/e Personalverantwortliche/r vor dem Gespräch?

Zeugnis

1

Motivationsschreiben

2

Lebenslauf

3

Zusätzliche Tipps

+ Man muss dem Lebenslauf nicht unbedingt ein Foto beilegen, sofern dies nicht verlangt wird. Verfolge die Neuigkeiten über das Unternehmen in den sozialen Netzwerken.

Was sind die typischen Fragen von Personalverantwortlichen?

Was sind Ihre Fehler und Qualitäten?

1

Frage dich eher, womit du dich wohlfühlst und womit nicht.

Was wissen Sie über das Unternehmen?

2

Informiere dich über das Unternehmen (Produkte, Tätigkeit, Grösse, Werte …).

Was sind Ihre Motivationen?

3

Erkläre, was dir an diesem Beruf gefällt, und nimm dabei Bezug auf eine Schnupperlehre, deine Hobbys oder deine Familie, falls sie eine Verbindung zu diesem Beruf haben.

Haben Sie Fragen?

4

Ja, unbedingt! Es ist wichtig, Fragen zu stellen, um zu zeigen, dass du dir diesen Beruf vorstellen kannst.

Scheue dich nicht, nachzufragen, wenn du etwas nicht verstanden hast!

+

Worauf achtet ein/e Personalverantwortliche/r während des Gesprächs?

Deinen Blick

1

Schau die Personen an, mit denen du sprichst und die mit dir sprechen.

Deine Sprache

2

Sprich deutlich und höflich.

Deine Haltung

3

Verhalte dich angemessen.

Zusätzliche Tipps

+ Keinen Kaugummi kauen, auch nicht unter der Maske. Den Mut haben, nachzufragen, wenn man ein Wort oder eine Frage nicht verstanden hat. Beim ersten Gespräch keine Fragen zu den Ferien oder zum Lohn stellen.

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